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Sonntag, 9. Januar 2011

Online – Plattform für Deutschlehrer und Germanistikstudenten : Bericht vom 2. Treffen am Goethe-Institut Yaoundé - Kamerun

Das 2. Treffen zum Thema “Online Plattform für Deutschlehrer und Germanistikstudenten” fand am 18. Dezember 2010 im Goethe – Institut von Yaoundé statt. Der Workshop, der drei Arbeitsphasen umfasste, begann gegen 10 Uhr mit der Begrüßung durch den Moderator Herrn Uwe Jung und der gegenseitigen Vorstellung der verschiedenen 13 Teilnehmer.


Verlauf des Treffens

Von vornherein hat der Moderator die verschiedenen Teilnehmer ganz herzlich gebeten, die Beschlüsse der bisher durchgeführten Online-Debatten vorzustellen. Bei dieser Gelegenheit hat jeder je nach seiner persönlichen Überlegung versucht, zu zeigen, wie unser Online-Projekt aussehen könnte. Der wichtigste Punkt war dann die Frage nach der dreisprachigen Form des Projekts. Es ging also darum, eine dreisprachige Webseite: Französisch, Deutsch und Englisch auf die Beine zu stellen. Zu diesem Aspekt wurden wir versichert, dass wir mit dem Beistand der professionellen Übersetzer der Zentralstelle des Goethe-Instituts rechnen können.

Dann gingen die Debatten weiter, nämlich mit der Präsentation von zwei interessanten Webseiten : “todo Aleman” und “ Mein Goethe”. Wir haben die beiden Webseiten gründlich durchgesehen und sollten uns sogar bei der Webseite “Mein Goethe” einloggen. Es ist auch wichtig zu erwähnen, daβ die Expertin für Unterricht Julia Gestrich am Workshop teilnahm.

Die 2. Phase des Workshops fing unmittelbar nach der Pause von ungefähr 10 Minuten an. Wir prüften einige Inhalte der Webseite “todo Aleman”, deren Texte sowohl auf Audios als auch auf Videos produziert sind. Wir stimmten alle darin überein, dass multimediale Webseiten attraktiver und aufschlussreicher sind.Wir sind zu dem Schluss gekommen, so etwas für Afrika zu gründen.Vorschläge wurden gemacht und es geht eigentlich hervor, dass solch ein Projekt wirklich als Vernetzungsmittel dient. Daher der Begriff “Interkulturalität”. In diesem Sinne werden Afrikaner und die Menschen von anderen Teilen der Welt einander näher gebracht und so wird der Kulturdialog leichter und spannender. Das Internet spielt dabei eine sehr wichtige Rolle, zum einen als Zeichen der Modernität in der Mediengesellschaft, außerdem ist es auch die beliebteste und schnellste Informationsquelle. Endlich haben wir vorgeschlagen, afrikanische Geschichten und Märchen auf unserer Webseite zu veröffentlichen, denn das dient der Stärkung der Identität.

Ein typisch afrikanischer Kulturabend wurde uns am Othni angeboten. Er lautete “ Week-End
Conte – Best-off “ . Wir befinden uns damit in der 3. Phase unseres Treffens, die darin besteht, die wahren Werte der afrikanischen Kultur mitzufühlen.Während ungefähr zwei Stunden haben einige talentierte Schauspieler afrikanische Märchen spielerisch auf der Bühne erzählt. Sie nutzten sowohl Sprache als auch Lieder, Mimik, Gestik und traditionelle Instrumente, um ihre Botschaft mitzuteilen.

Dankesworte und Wunsch

Für dieses 2. Treffen sind wir noch einmal dem Goethe-Institut Yaoundé zu herzlichem Dank verpflichtet. Wir möchten hier besonders Herrn Uwe Jung und Frau Julia Gestrich für ihre Betreuung danksagen. Wir wünschen uns freilich noch, dass die aufgeworfene Frage “Was ist Online-Journalismus?” von Grund aus erörtert wird und dass unsere Webseite bald offiziell startet.

William CHANTCHO, Douala-Kamerun

Donnerstag, 15. Juli 2010

BERICHT VOM WORKSHOP “Online –Plattform für Deutschlehrer und Germanisten”

Goethe-Institut Yaoundé, vom 25. bis zum 26. Juni 2010

Vom 25. bis  zum 26. Juni 2010 hat das Goethe-Institut Kamerun Deutschlehrer, darunter auch einen aus Port-Gentil in Gabun, und Germanisten zu einem Workshop nach Yaoundé eingeladen. Während dieses Workshops mussten sich die Teilnehmer überlegen, wie sich Deutschlehrer und Germanistik-Studenten in dieser globalisierten Welt mittels elektronischer Mittel vernetzen könnten.



   Ankunft am Goethe-Institut Yaoundé
Bei der Ankunft in Bastos war der Raum schon bereitgestellt. Die Teilnehmer(innen) kamen aus verschiedenen Städten Kameruns und einer sogar aus Gabun. Jede(r) Teilnehmer(in) wurde herzlich gebeten, den Raum zu betreten und Platz zu nehmen. Herr Schmachtel und Herr Jung hatten die Ehre, die Sitzung zu eröffnen, und alles geschah mit schmeichelhaften Worten. Dann kam auch die Leiterin des Goethe-Instituts Frau Bark vorbei und sprach bei der Gelegenheit den Teilnehmern ihre Dankbarkeit aus.

   Vorstellung der Teilnehmer(innen)
Jede(r) Teilnehmer(in) sollte sich persönlich präsentieren und gleichzeitig auch seine (ihre) Erfahrungen mit “Online-Aktivitäten” skizzieren. Es war schön, zu bemerken, dass einige Kollegen - hier sind Deutschlehrer gemeint -  regelmäßig miteinander per Internet kommuniziert haben, ohne sich vorher physisch kennen gelernt zu haben. Der Fall von CHANTCHO William aus Douala, LEUMASSI Leopold aus Obala  und FOSONG Evariste aus Port-Gentil war ein plastisches Beispiel, um diesen “Online-Austausch” zu veranschaulichen.

  Verlauf des Workshops

Der Workshop gliederte sich in zwei Hauptpunkte:
-         individuelle Meinungsäuβerung
-         Debatten im Plenum
Im Rahmen der individuellen Meinungsäußerung sollte jeder Teilnehmer seine Erfahrung mit dem Internet präsentieren und dann seine Erwartungen formulieren. Hier ist es zwischendurch wichtig zu erwähnen, dass viele Ortschaften Kameruns noch “offline” sind.
Im Rahmen der Debatten im Plenum wurden bestimmte Fragen erörtert bzw. besprochen. Aus den beiden Exposés ist zu entnehmen, dass die Qualität und die Quantität des Angebots sichergestellt und gewährleistet werden sollten und dass das Netz von Deutschlehrern und Germanisten verfestigt werden sollte.

       Persönliche Erfahrungen

Am Workshop “Online-Plattform von Deutschlehrern und Germanisten” sind mir folgende Punkte besonders aufgefallen:
  • Originalität des Themas ( kam zum ersten Mal in Debatten vor )
  • Echter Kontakt mit deutscher Sprache.
  • Freie Meinungsäuβerung jedes Teilnehmers (es gab keinen Referenten, wie es gewohnheitsmäßig bei Seminaren ging.)
  • Gemeinsame Diskussionsplattform zwischen Deutschlehrern und Germanistik-Studenten. (hier wurde z.B. das Alltagsleben auf dem Campus miterlebt und davon berichtet)
  • Gastfreundlicher Empfang und tolle Übernachtung.
  • Gemeinsames Abendessen in freier Luft

  Dankesworte und Wünsche
Für diesen Workshop sind wir dem Goethe-Institut Yaoundé zum herzlichen Dank verpflichtet, da er viele “Online-Partner” rund um einen Tisch versammelt hat, und so das erste wirkliche Zusammentreffen von “Nachbarschaftsmitgliedern” und sonstigen erleichtert hat.
   Eine besondere Dankbarkeit möchten wir der Leiterin Dr BARK , Herrn Marc André SCHMACHTEL und Uwe JUNG aussprechen, nämlich für ihre aktive Teilnahme und einwandfreie Betreuung.
   Es ist wünschenswert, dass solche Foren regelmäßig stattfinden, damit wir die Qualität und die Regularität des Angebots gewährleisten , und so unsere tägliche Tätigkeit verbessern können.

                                                                                                                               William CHANTCHO