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Sonntag, 27. April 2025

Gabun: Zur Förderung freier Unternehmer im öffentlichen Verkehr

 Der Beruf des selbständigen Taxifahrers wird in Gabun seit mehreren Jahrzehnten von Ausländern, insbesondere von westafrikanischen Staatsangehörigen, ausgeübt. Um die Ausübung dieses Berufs (im Hinblick auf eine schrittweise Gabunisierung dieses Sektors) auch Gabunern zu ermöglichen, wurde im Oktober 2024 vom CTRI (Komitee für Übergang und Wiederherstellung der Institutionen) das Projekt Taxi-gab+ ins Leben gerufen.



Die zweite Phase der Taxizuteilung fand am Donnerstag, 27. März 2025, in Libreville statt. Staatschef Brice Clotaire Oligui Nguema, der das Projekt initiierte, übergab 399 Taxi-gab+ an ausgewählte gabunische Bürger, die die Bedingungen erfüllten.

Von diesen Fahrzeugen waren 75 für Port-Gentil, das Wirtschaftszentrum Gabuns, bestimmt.

Das Projekt zielt auf eine Ausweitung ins Hinterland, insbesondere in die Provinzhauptstädte, um der starken Nachfrage im Transportsektor gerecht zu werden und das Unternehmertum sowie die Integration der Gabuner in diesem Sektor zu fördern.

Um von diesem Projekt zu profitieren, müssen die Kandidaten die gabunische Staatsangehörigkeit besitzen, beim Nationalen Zentrum für Arbeitsförderung (PNPE) registriert sein, zwischen 21 und 60 Jahre alt sein, einen Führerschein der Klasse B, C oder D besitzen und eine Kaution in Höhe von 1.100.000 CFA-Francs (1.679 Euro) hinterlegen.

Um Besitzer zu werden, muss der neue ÖV-Betreiber während zwei Jahren täglich 20.000 Franken (30,53 Euro) bezahlen.





Das am 9. Oktober 2024 gestartete Projekt Taxi-gab+ hat schon den Stand von 816 Fahrzeugen erreicht.

Evariste Fosong, Port-Gentil, Gabun

Donnerstag, 21. Januar 2021

Mit Hilfe einer WhatsAppgruppe Deutsch am schnellsten lernen: Eine tolle Erfahrung.

 Am Anfang des Schuljahres stellte ich meinen Schülern der Abschlussklasse die folgende Frage: Was können wir tun, um am schnellsten Deutsch sprechen zu lernen? Darauf wurden verschiedene Antworten gegeben, darunter diese: "Wir können eine WhatsAppgruppe gründen." Ohne zu warten verwirklichten wir das Projekt, zuerst mit einer Gruppe von zehn Schülern.

Sofort sah ich ihre Motivation zu schreiben, auch wenn die Sätze Fehler enthielten.

Im Unterricht beginnen wir mit der Korrektur von Fehlern. Dazu tragen auch die Schüler bei. Dann motiviere ich die Schüler, die nicht aktiv in der Gruppe sind. Andere gehören leider noch nicht zur Gruppe. In der Tat steht nicht allen immer ein Androïd-Telefon zur Verfügung. Nach ein paar Tagen finde ich, dass die Schüler die Gruppe wirklich adoptiert haben. Fast die ganze Klasse ist daran beteiligt. Zu Hause schreiben sie deutsche Sätze, einige schicken Lieder, die sie auf einer Webseite gefunden haben. Andere schicken Übungen. Interessant ist, dass Deutsch hier keinen besonderen Stundenplan hat. Es wird sehr spontan diskutiert. Ich bin dazu gezwungen, auch spontan Fehler zu korrigieren. Ein Abiturient hat sich auch der Gruppe angeschlossen und erklärt seine Bereitschaft, den anderen Schülern bei Übungen zu helfen. Heute haben einige Schüler eines anderen Gymnasiums, wo ich Deutsch unterrichte, sich auch der Gruppe angeschlossen. 



                                              Evariste FOSONG.

Deutschlehrer am Gymnasium Joseph Ambouroue Avaro, Port-Gentil, Gabun