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Dienstag, 21. März 2023

Seminar des Goethe-Instituts zu LearningApps: Sitzung "Gesundheitstipps geben"

 William Chantcho hat in unserem Blog schon über viele Veranstaltungen des Goethe-Instituts in Jaunde in Kamerun berichtet. Gegenwärtig ist er leider verhindert. Daher habe ich die ehrenvolle Aufgabe übernommen, ihn zu vertreten. Das ist zum Glück möglich, weil gegenwärtig online Veranstaltungen stattfinden. 

Die erste, bei der es mir gelungen ist, war das Seminar "Gesundheitstipps geben" am 15.03.2023 mit den Referentinnen: Carine LEUGOUE und Pamela Sonia ANKOUME. Die Moderation hatte Nadège TCHUINANG. 

Dank eines Angebots des Goethe-Instituts konnte ich erstmals an einer Seminarsitzung in Kamerun teilnehmen. Natürlich online beim Goethe-Institut Jaunde. Ich durfte in das laufende Seminar zu LearningApps einsteigen

Die Sitzung vom 15.03.2023 mit den Referentinnen: Carine LEUGOUE und Pamela Sonia ANKOUME stand unter der Überschrift  "Gesundheitstipps geben". Die Moderation hatte Nadège TCHUINANG.  

Die Sitzung baute auf mehreren vorhergehenden Sitzungen auf, in denen die Werkzeuge, die LearningApps bietet, vorgestellt worden waren. So folgte auf Begrüßung und die Vorstellung der Seminarziele (Kennenlernen von LearningApps und Beispielen für ihren Einsatz im Unterricht) gleich die Wiederholung zu LearningApps. Anhand einer Tabelle sollte angegeben werden, welche Eigenschaften das Werkzeug hat.                                                                          
Darauf ging es an das Beispiel für den Einsatz im Unterricht: COVID19.
Dabei sollte das Instrument Answergarden eingesetzt werden. Es wurden Fotos gezeigt, die sinnvolle bzw. gefährliche Verhaltensweisen während der Pandemie zeigten (aus Copyrightgründen hier nicht gezeigt) und zu denen passende Beschreibungen und Bewertungen hinzugefügt werden sollten, die sich dann mit dem Bild verbanden und dann auf der Seite hin- und hergeschoben werden konnten. (Prompt habe ich ein Bild falsch gedeutet. Extrem einfach war die Aufgabe also nicht.)

Jetzt ging es darum diese Aufgabenstellung zu bewerten. Damit genügend Zeit für die Reflexion blieb und auch ein Austausch in Gruppen möglich war, war diese Sitzung gegenüber den bisher üblichen auf 45 Minuten verlängert. 

Für mich war es eine nützliche Erfahrung, als Teilnehmer zu merken, dass es gar nicht so leicht ist, immer wieder von einem Werkzeug zum anderen zu wechseln, und was wir unseren Schülern beim internetgestützten Unterricht zumuten. 


Die Auswertung war am Ende der Sitzung noch nicht ganz abgeschlossen, konnte aber noch auf der hier gezeigten Seite im Padlet (sieh auch Wikipedia) nachgetragen werden.

Dies Seminar war mir (da ich meinen Schuldienst vor Beginn der Corona-Pandemie beendet habe) in vieler Hinsicht lehrreich. Erstmals habe ich die Schwierigkeiten, die sich bei internetgestütztem Unterricht für Lehrer wie Schüler ergeben, kennengelernt. Dass eine gute Verbindung dabei höchst wichtig ist, ist klar, dass sie in Afrika noch weit schwieriger zu realisieren ist als in Deutschland, legt sich nahe.
Umso mehr hat mir imponiert, wie viel geschickter die afrikanischen Teilnehmer*innen und Kursleiter*innen sich dabei angestellt haben als ich. Übrigens mit einer Ausnahme außer mir war nur einer männlich.
Und eine ganz wichtige Lehre möchte ich dabei besonders hervorheben: Weltweites Lernen ist möglich, und alte weiße Männer können sich besonders in Zeiten des Klimawandels Afrikaner*innen dabei zum Vorbild nehmen. 

Mittwoch, 16. März 2022

Nationale Deutscholympiade 2022: Finale am Goethe-Institut Jaunde - KAMERUN

 Am Samstag, dem 12. März 2022 wurde am Goethe-Institut das Finale der Nationalen Olympiade veranstaltet. 20 Schüler aus den zehn Regionen Kameruns, darunter 10 Jungen und 10 Mädchen wurden nach Jaunde eingeladen, um am Wettbewerb teilzunehmen. Das Ziel war es, die besten Schüler herauszufiltern, die an einem Jugendcamp in Douala von dem 14. bis zum 23. Juli teilnehmen werden.

Um 7 Uhr 30 wurden die Bewerber(innen) herzlich empfangen. Wegen der Corona- Pandemie wurden die gesundheitlichen Regelungen beachtet. Nach dem Begrüßungswort durch den Projektkoordinator am Goethe-Institut Stéphane Konlack folgte das Frühstück. Um 8 Uhr wurde den Kandidaten das Prüfungsformat vorgetragen. Es bestand aus Lesen, Hören, schriftlicher Produktion und mündlicher Evaluierung. 





















Während die Bewerber(innen) sich mit der Prüfung befassten, wurde den Begleitlehrern (innen) ein Fortbildungsseminar zum Thema „Digitale Tools im Deutschunterricht“ angeboten. Es dauerte ca. 3 Stunden und wurde von Nadège Tchuinang geleitet. In ihrem Referat zeigte sie auf, inwieweit moderne Tools in den Deutschunterricht eingesetzt werden können, um ihn spannend, attraktiv, aktuell und innovativ zu machen. Digitale Tools schaffen so bei den Lernenden Kreativität, Begeisterung und Erfolgsmotivation. Um 13 Uhr wurde das Mittagessen angeboten. Bei dieser Gelegenheit tauschten sich die Bewerber(innen) mit Deutschen über aktuelle landeskundliche Informationen aus Deutschland aus. Dabei ergab sich, dass ausländische Jugendliche unter 18 Jahren keine Reise nach Deutschland ohne Impfung mit zertifizierten Impfstoff antreten dürfen. Aus diesem Grund darf dieses Jahr kein Bewerber aus Kamerun nach Deutschland fliegen, weil die kamerunische Regierung den für Jugendliche zertifizierten Impfstoff noch nicht zur Verfügung hat.
















Um 14 Uhr wurden die Bewerber(innen) in den Kinoraum eingeladen. Sie konnten sich einen Film, dessen Titel „der Schwarzfahrer“ lautete, anschauen. So erfuhren sie, dass Europa kein Paradies ist. Die Szene spielte sich in der Hauptstadt Berlin ab. Eine echte alte Berlinerin fuhr im Film „schwarz“ mit der Straßenbahn, weil sie nicht imstande war, sich einen Fahrausweis zu kaufen.

Um 15 Uhr wurden die Ergebnisse bekanntgemacht. Dann wurden den Bewerbern(innen) Preise verliehen und den besten Zeugnisse übergeben. Die zehn besten Bewerber(innen) dürfen an einem Sommercamp vom 14. bis zum 23. Juli in Douala mit anderen Preisträgern aus verschiedenen Ländern der ganzen Welt teilnehmen.

Die Zeremonie schloss sich mit dem Wort des nationalen Fachberaters für Deutsch in Kamerun, Akoa Ambassa Cyrille ab. Er bedankte sich herzlich bei dem Goethe-Institut für diese tolle Initiative und ermutigte Schüler(innen), sich weiter für Deutsch zu qualifizieren. Schließlich wurde zur Erinnerung ein Gruppenfoto genommen.


William CHANTCHO, Douala - KAMERUN

Mittwoch, 17. November 2021

Seminar "Unterrichtsplanung und kooperatives Lernen" vom 13. 11. 2021

 Am Samstag, dem 13. November 2021, wurde in der Stadt Douala eine Fortbildung für die DaF Lehrkräfte organisiert. Geleitet wurde es von vier Deutschlehrern, nämlich Willi Chuisseu, Stéphane KonlackJoseph Fombain und Serge Eke . Das Seminar wurde unter der allgemeinen Koordination von der Expertin für Unterricht am Goethe Institut Kamerun, Kirsten Böttger veranstaltet.

Die Lernziele waren:

- mit modernen Tools einen Deutschunterricht effizient gestalten und durchführen

- Lerner und Lehrende an der Gestaltung des Lernprozesses beteiligen


Das Seminar begann um 9 Uhr mit dem herzlichen Grußwort von Kirsten Böttger an die verschiedenen Teilnehmer*innen, die übrigens Lehrkräfte aus den Küsten- und Südwest- Regionen Kameruns waren. 



Dann ergriff Willi Chuisseu das Wort mit seinem Exposé zum Schwerpunkt: „Von der traditionellen zur kooperativen Gruppenarbeit“. Er zeigte, wie der Lehrer kognitive Aktivitäten der Schüler*innen anregen kann. Dafür verwendete er das digitale Tool Padlet . „Padlet“ ist eine digitale Pinnwand, auf der Texte, Bilder, Videos, Links, Sprachaufnahmen, Bildschirmausschnitte und Zeichnungen abgelegt werden können.



Der nächste Referent war Stéphane Konlack, dessen Thema lautete: „Das individuelle Fördern als Merkmal eines guten Unterrichts“. Er präsentierte zuerst die zehn Merkmale guten Unterrichts nach Hilbert Meyer, nämlich klare Strukturierung des Unterrichts, hoher Anteil echter Lernzeit, lernförderliches Klima, inhaltliche Klarheit, sinnstiftendes Kommunizieren, Methodenvielfalt, individuelles Fördern, intelligentes Üben, transparente Leistungen und vorbereitete Umgebung. Nach einer Pause von dreißig Minuten zum Mittagessen ergriff Joseph Fombain das Wort und referierte zum Thema: “Schüleraktivierende Arbeitsaufträge“. Er zeigte anhand des Konzepts „IMOS“ (Information – Methode - Organisation – Sozialform), wie die Schüler*innen Lernprozesse selbst gestalten können. .

Der letzte Vortragende Serge Eke sprach zum Thema: „Rollen der Lehrkraft im kooperativenLernen. Dabei präsentierte er nach den fünf Basiselementen des kooperatives Lernens (individuelle Verantwortlichkeit, positive Abhängigkeit, Sozial- und Teamkompetenz, Interaktion von Angesicht zu Angesicht, Prozessevaluation), welche Rollen die Lehrkraft im Lernprozess übernehmen kann. Sie kann in diesem Sinne Planer, Beobachter, Wegweiser, Arrangeur, motivationsschaffende Figur oder Unterweisender sein.

Das Treffen, das um 9 Uhr begann, schloss um 18 Uhr mit dem Appell von Kirsten Böttger ab, die frisch erworbenen Kenntnisse in kommenden Tagen im Unterricht einzusetzen.

William CHANTCHO, Daf Lehrkraft Douala

Montag, 9. August 2021

70 Jahre Goethe-Institut

70 Jahre Goethe-Institut

 70 Jahre Goethe-Institut: Exporteur der Sprache und der guten Ideen von Harry Nutt FR 23.8.2021 

 "[...] Nachdem der Gründungsakt 1951 in bescheidenem Rahmen in München stattgefunden hatte, dauerte es noch fast ein Jahr, ehe das erste Institut in Athen eröffnet werden konnte. Ein durchaus heikler Termin, denn die Verbrechen der nationalsozialistischen Besatzungsmacht waren dort kaum sieben Jahre nach Ende des Zweiten. Weltkriegs allgegenwärtig. Die Rückkehr der Deutschen in die Weltgemeinschaft sollte als Friedensmission aufgefasst werden, mit der eigenen Sprache als unverdächtiger Botschafter. [...]                                                                                                                           Das Goethe-Institut, so hat es einmal Autor und Goethe-Institutsleiter Christoph Bartmann zur Begründung einer Tagung zur Zusammenarbeit mit unmittelbaren Nachbarn wie Frankreich und Polen formuliert, „ist von Hause aus fernsichtig. Wir sind es gewohnt, China, Indien oder Afrika zum Schwerpunkt zu machen. Aber indem wir das tun, sind wir nicht im selben Umfang nahsichtig.“ Es klang wie eine Selbstermunterung, sich immer wieder neu einzustellen auf die wichtigen Zukunftsfragen für das gemeinsame Zusammenleben in nah und fern. Gerade deshalb darf man nach 70 Jahren noch immer darüber staunen, wie es dem Goethe-Institut mit geradezu heiterer Neugier gelingt – regelmäßig etwa beim Kultursymposium in Weimar – die verschiedenen Perspektiven der Weltwahrnehmung als Bereicherung zu mobilisieren und nicht als Bedrohung zu empfinden."

Aktivitäten des Goethe-Instituts, von denen unser Blog in den letzten 12 Jahren berichtet hat

Montag, 18. März 2019

PAD-Olympiade 2019 : Finale am Goethe-Institut Jaunde - KAMERUN

Am Freitag, dem 15.März 2019, wurde am Goethe-Institut das Finale der PAD-Olympiade veranstaltet. 22 Schüler, darunter 8 Jungen und 14 Mädchen, wurden nach Jaunde eingeladen, um am Wettbewerb teilzunehmen. Das Ziel war es, die sechs besten Schüler aus Kamerun herauszufiltern, die die Reise nach Deutschland im August antreten werden.


Teilnehmer der PAD-Olympiade


Um 8 Uhr wurden die Bewerber(innen) von Gaetan Kande herzlich empfangen. Nach dem Begrüßungswort folgte das Frühstück. Um 9 Uhr wurde den Kandidaten das Prüfungsformat vorgetragen. Sie wurden dann in zwei Hauptgruppen aufgeteilt. Während die einen sich mit der mündlichen Phase beschäftigten, machten sich die anderen an die schriftlichen Aktivitäten. Beim Schreiben ging es darum, jeden Bewerber individuell zu prüfen. Die Prüfung bestand so aus drei Teilen von je 30 Minuten, nämlich Leseverstehen, Hörverstehen und schriftlicher Produktion. Bei der mündlichen Evaluierung konnten sich die Bewerber zu zweit beraten, bevor sie ihre Arbeiten vor der Jury vortrugen. Sie hatten dafür 40 Minuten Vorbereitungszeit und dann 10 Minuten für das Referat. Von ihnen erwartete die Jury Kreativität, Originalität, Offenheit, Spontaneität und besonders Teamfähigkeit. Um 13: 40 Uhr kam die Mittagspause. Die Kandidaten nutzten diese Gelegenheit aus, um etwas Leckeres zu essen und zu trinken. Sie lernten sich auch untereinander besser kennen und tauschten ihre Eindrücke über das PAD-Finale aus. Um 15 Uhr ging es weiter mit dem Bibliotheksbesuch und einem Rundgang durch einige Abteilungen des Goethe-Instituts Kamerun. Inzwischen hatte sich der Ausschuss versammelt, um die Ergebnisse festzustellen. Um 16 Uhr kündigte Stéphane Konlack von der BKD (Bildungskooperation Deutsch) die Zeremonie zur Bekanntgabe der Resultate an. Danach ergriff André Tsafack von der deutschen Botschaft Jaunde das Wort, um die Wichtigkeit des PAD-Wettbewerbs weltweit zu präsentieren. Der PAD (Pädagogische Austauschdienst) ist eines der Programme des Auswärtigen Amtes im Schulwesen, um die deutsche Sprache und Kultur zu verbreiten und zu fördern. Neu in diesem Jahr war, dass Kamerun noch zwei zusätzliche Plätze vergeben konnte. Die Gewinner(innen) der PAD-Olympiade 2019 sind :
Die Gewinner(innen)
1-Talla Waffo, Luc Ramses (Schüler der Government Bilingual High School von Baleng)
2-Mbena Onana, Fabrice Mamert (Schüler des Gymnasiums von Zamengoé)
3-Zoukponyui , Paule Esther (Schülerin der Government Bilingual High School von Mbang)
4-Mbazoa Ngandi, Christiana Margaret (Schülerin der Government Bilingual High School von Nkongsamba)
5-Lambi Biyo, Christelle (Schülerin des Gymnasiums von Tsinga – Jaunde)
6-Anang Hamsou, Fiacre (Schüler des Gymnasiums von Guider)
Die Gewinner(innen) wurden beglückwünscht und ihnen wurden auch wichtige Hinweisen für die Sommerreise nach Deutschland gegeben. Die anderen sechzehn Teilnehmer(innen) gewannen Stipendien für ein Sommercamp in Kribi im Süden Kameruns. Stéphane Konlack hatte die Ehre, die Zeremonie abzuschließen, und zur bleibenden Erinnerung wurde ein Gruppenfoto aufgenommen.




Von William CHANTCHO, Douala – KAMERUN


Eindrücke über das Finale der PAD-Olympiade 2019 in Kamerun




Alles war gut geplant, die Evaluierung bei der mündlichen Prüfung war auch richtig gestaltet. Die Arbeitsanweisungen waren klar und die Kandidaten waren für mich wirklich gut.“ Ambroise Thomas, Ngono (Regionalinspektor für Deutsch „Centre“)




Ich war sehr beeindruckt von den Leistungen der Schüler während der mündlichen Prüfung. Sie waren kreativ, kommunikativ und konnten ein sehr gutes Deutsch-Niveau vorweisen. Schade, dass nicht alle nach Deutschland fliegen können. Verdient hätten sie es !“
Luise, Graw (Praktikantin BKD Goethe-Institut Kamerun)




Dieser Test war sehr schwierig. Aber das Schreiben war leichter. Leider habe ich beim Hörverstehen nicht gut gearbeitet, weil das Tonbandgerät zu schnell lief .“
Kengne Tadjoua, Max Privat (Government Bilingual High School von Mbouda)




Ich danke dem Goethe-Institut Kamerun für die Gelegenheit, die sie mir heute gegeben haben. Die Olympiade habe ich toll gefunden. Die Prüfer waren sehr nett und offen. Wir haben auch genug gegessen, die Speise war lecker. Es ist für mich eine große Freude, an diesem Finale teilgenommen zu haben.“
Mbazoa Ngandi, Christiana (Government Bilingual High School von Nkongsamba – Gewinnerin der PAD-Olympiade 2019)



Für mich waren die Aufgaben nicht so schwer. Zuerst habe ich mich über den Empfang und die Gastfreundlichkeit am Goethe-Institut Jaunde sehr gefreut. Die Prüfer waren auch nett und freundlich zu uns. Es freut mich sehr, an diesem Finale 2019 teilzunehmen.“
Ngoboh Mbeukbeh, Sylvanine (Schülerin im Gymnasium von Baré)



Am Anfang fand ich es stressig, weil ich ein bisschen Angst hatte. Trotzdem freut es mich, am Finale der PAD- Olympiade 2019 teilzunehmen. Ich habe mein Bestes getan und ich danke dem Goethe-Institut für diese Gelegenheit, meine deutschen Leistungen auf nationaler Ebene zu messen.“
Houdja Kaoudje, Josiane (Government Bilingual High School Bayelle – Bamenda)



Der erste Teil Leseverstehen war leicht, aber das Hörverstehen war eine ganz komplexe Übung, denn die CD lief zu schnell. Das Schreiben war auch leicht und ich habe bei dem schriftlichen Ausdruck gut gearbeitet.“
Amvene, Claude Yaëlle (Government Bilingual High School Djoum)



Ich bin Schülerin in der Klasse von 2nde bilingue und wohne in Buea. Ich habe die Prüfung leicht gefunden, aber es gab nicht genug Zeit, um sich gründlich zu überlegen. Alles ging sehr schnell und das hat mich wirklich gestresst.“
Fotso Mafo, Angela (Government High School Molyko - Buea)

Von William CHANTCHO


Mittwoch, 7. Februar 2018

Deutscholympiade 2018: Finale am Goethe-Institut Jaunde - Kamerun

Am Freitag, dem 2. Februar 2018, organisierte das Goethe-Institut das Finale der Deutscholympiaden in Jaunde. 23 Schüler, darunter 11 Mädchen und 12 Jungen im Alter von 14 bis 18, wurden nach Jaunde eingeladen, um am Wettbewerb teilzunehmen. Das Ziel war es, die sechs besten Schüler aus Kamerun herauszufinden, die nächsten Sommer die Reise nach Deutschland antreten werden.
Bei der Ankunft um 8 Uhr wurden die Bewerber(Innen) herzlich von Katja Buchecker, der Expertin für Unterricht im Goethe-Institut, empfangen. Jede(r) bekam ein Päckchen, in dem Hauptlinien zum Prüfungsverlauf standen. Nach den Willkommensworten durch den Leiter des Goethe-Instituts Herrn Fabian Mühlthaler ergriff Herr Tsafack André vom Presse- und Informationsdienst der deutschen Botschaft Jaunde das Wort, um den hohen Stellenwert der Förderung der deutschen Kultur für die Auslandspolitik des Auswärtigen Amts herauszustellen.
Die Prüfung begann um 9:00 Uhr. Neu war in diesem Jahr, dass die Bewerber in zwei Hauptgruppen aufgeteilt wurden.
Bei der schriftlichen Phase wurde jede (r) Kandidat (in) individuell geprüft. Die Prüfung bestand aus drei Teilen von je 30 Minuten, nämlich Hörverstehen, Leseverstehen und schriftlichem Ausdruck. 
Die Schüler folgen den Hinweisen zum Prüfungsverlauf
Bei der mündlichen Phase konnten sich die Bewerber zu zweit oder zu dritt zu bestimmten Themen gründlich beraten, bevor sie ihre Ergebnisse vor der Jury vortrugen. Sie hatten 40 Minuten Vorbereitungszeit und 10 Minuten für die Präsentation. Von ihnen wurden Originalität, Kreativität und Teamfähigkeit erwartet.
Um 13:40 begann die Mittagspause, die den Kandidaten die Gelegenheit bot, sich über ihre Eindrücke von diesem Finale auszutauschen.
Um 15:15 ging es weiter mit einer Bibliotheksrallye. Die Schüler bekamen einen Fragebogen, den sie bei einem Rundgang durch alle Abteilungen der Bibliothek zu viert bearbeiten durften. Dabei konnten sie alle Hilfsmittel der Bibliothek nutzen, um die Fragen zu beantworten. 
Danach wurden die Schüler von Tsafack André von der deutschen Botschaft Jaunde und Carola Dinnbier von der Bildungskooperation Deutsch (BKD) im Goethe-Institut Kamerun in Partnerarbeit geschult. Dabei wurden sie dazu angeleitet, wie man mit Originalität, Geschick und Professionalität einen Vortrag vorbereiten und präsentieren kann. Diese Kenntnisse werden ihnen sicher noch oft in ihrem Leben weiterhelfen.
Währenddessen ging die Prüfungskommission daran, die Ergebnisse festzustellen.
Um 16 Uhr konnte Katja Buchecker dann die Zeremonie der Bekanntgabe der Resultate ankündigen.
Die Gewinner der Stipendien für internationale Olympiaden in Deutschland sind:
- Eya’a Souga Dominick Logan (Schüler des Gymnasiums von Mfou)
- Dountio Sidoine (Schüler der Government Bilingual High School Mendong – Jaunde)
Die Gewinner der PAD-Stipendien (Partnerschule des pädagogischen Austauschdiensts) sind :
- Ndoungo Nyamsi Armelle (Schülerin in Government Bilingual High School Kumba)
- Matane Divine Laure (Schülerin in Government Bilingual High School Gouache)
- Ngabga Grâce Félicité (Schülerin in Gymnasium von Pitoa)
- Tchuidjang Wodjou Mérité (Schüler im Gymnasium von Manjo)

Die beiden Teilnehmer, die zu der internationalen Deutscholympiade in Deutschland fahren werden

Herr Fabian Mühlthalter gratulierte den Gewinnern und Gewinnerinnen und wünschte ihnen im voraus eine angenehme Reise nach Deutschland. Auf dem Programm stehen auch 6 Stipendien zur Teilnahme an einem Sommercamp in Kribi im Süden Kameruns. Dies wird zwischen dem 29. Juni – 09. Juli 2018 stattfinden.
Abschließend sei erwähnt, dass der Prüfungsausschuss der nationalen Deutscholympiaden aus den Vertretern des kamerunischen Erziehungsministeriums, der deutschen Botschaft von Jaunde und des Goethe-Instituts Kamerun bestand.
Zur bleibenden Erinnerung wurde ein Gruppenfoto aufgenommen:

Gruppenfoto der Teilnehmer

Einige Eindrücke über das Finale der Deutscholympiade 2018 in Kamerun

AKOA AMBASSA, Cyrille Roger

 Ich danke dem Goethe Institut für seine ständige Hilfe, was die Ausbildung kamerunischer Jugendlicher angeht. Die Arbeit war gut organisiert und die Kriterien angemessen.
Es ist nicht einfach, so viele Lernende aus dem Hinterland nach Yaoundé einzuladen. Danke vielmals.“
AKOA AMBASSA, Cyrille Roger,
Nationalinspektor für Deutsch „Minesec“ Kamerun.

Im Großen und Ganzen sehr sehr positiv. Ich war von
der Sprachfertigkeit der meisten Teilnehmer beeindruckt. Also
Kinder im Alter von 14 bis 18 Jahre, die aus den zehn Regionen Kameruns kommen und die so eine große Begeisterung für die deutsche Sprache zeigen, das ist richtig gut zu erleben. Es war so eine große Freude für mich, das Finale vor Ort mitzuverfolgen. Ich wünsche den Gewinnern alles Gute.“
TSAFACK, André, Verwaltung: Presse und Information Deutsche Botschaft Kamerun .




Ich bin wirklich gerührt, die Wörter fehlen mir, um diese
riesengroße Freude auszusprechen. Gott sei dank ! Ich werde mein Bestes tun, um mein Land Kamerun bei den internationalen Deutscholympiaden gut zu vertreten“.
EYA’A SOUGA, Dominick Logan, Gewinner der Olympiaden, Schüler des Gymnasiums von Mfou.



Ich glaube, dass das Thema des Vortrags ganz einfach war und
die Jury auch sehr tolerant war. Deshalb hege ich die Hoffnung, diesen Wettbewerb zu gewinnen, um schließlich mein Traumland zu besichtigen“
DOUTIO, Sidoine, Gewinner der Olympiaden, Schüler der Government Bilingual High School Mendong – Yaoundé 


Ich habe diese Prüfung leicht gefunden. Die Zeit war genug und die Aufgaben nicht so kompliziert.
Ich glaube vor dem Schreiben gründlich überlegt zu haben. Ich wünsche mir ein erfolgreiches Ergebnis bei diesem Finale“
TCHUIDJANG WODJOU, Mérité, Gewinner des PAD Stipendiums, Schüler des Gymnasiums von Manjo .








Ich bin 15 Jahre alt, komme aus Limbé und besuche die „SONARA Schule“. Die erste Phase der Prüfung war für mich erfolgreich, weil ich und meine Partnerin in guter Harmonie gearbeitet haben. Obwohl ich in der Hauptstadt Jaunde fremd bin, habe ich mich vor dem Ausschuss wohl gefühlt. Die Mitglieder der Prüfungskommission waren geduldig und verständnisvoll“ .
NINGPEYE KENNE, Madeleine, Schülerin der „Ecole SONARA“ Limbé 


Das Finale war sehr schwer, besonders die schriftliche Prüfung. Alles ging viel schneller, als ich mir vorher gedacht hätte. Die Kandidaten hatten ein gutes Niveau. Der Inspektor hat mich und meinen Partner bei der mündlichen Prüfung herzlich empfangen. Es hat mir Spaß gemacht, zum ersten Mal am Finale der Deutscholympiade teilzunehmen.
NGAMBITA MEDJO, Ingrid Guilaine, Schülerin im „Collège CHEVREUL“ Douala



« Nach der Präsentation unserer Partnerarbeit vor dem Ausschuss fühle ich mich richtig entspannt.
Die Mitglieder der Prüfungskommission waren freundlich, geduldig und ließen uns ungestört sprechen. Die Erfahrung ist toll.“
MACDI POMTE, Christelle Audrey, Schülerin in „Collège Bilingue Pintades“ Ngaoundéré 












«Von vornherein kann ich sagen, dass das Goethe-Institut eine tolle und gastfreundliche Anstalt ist. Die Prüfer waren sehr nett zu mir. Bei meiner Präsentation waren sie geduldig, hilfsbereit und ließen mich frei sprechen. Das war super.“
NGWAT, Marielle Paulette, Schülerin der „Ecole SONARA“ Limbé




Von William CHANTCHO