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Samstag, 22. November 2025

Ein Blick auf die Bildungsdiskussion in Deutschland

 Theoretisch kann man sich als Einzelner inzwischen über das Internet weltweit informieren. Dank Internet und Übersetzungssoftware und den Large Language Models, die im Augenblick für eine besonders rasche Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz gesorgt haben. Aber das kann selbstverständlich nicht jeder nutzen.

Hier sollen aber ein paar kleine Wege in die gegenwärtige deutsche Diskussion (und ihre Geschichte) vorgestellt werden:

Lernen im Internet, speziell Chronik der ZUM

Lehrerblogs 

Beispiele: 

https://bobblume.de/ 

https://www.herr-rau.de/wordpress/ 

https://www.lehrerfreund.de/ 

Sonntag, 16. September 2018

Frauen glänzen nicht nur mit Schönheit

Laureen Gambino berichtet im Guardian von einem afrikanischen Wettbewerb, in dem sich Mädchen und Frauen von 13 bis 25 Jahren durch brillanten Einsatz von IT-Kenntnissen für Gemeinschaftsprojekte hervortun können.
Die Siegerin bekommt finanzielle Unterstützung für die Realisierung ihres Projekts.

mehr dazu:
The Guardian 28.5.2018

Miss Geek Africa (englische Wikipedia)

Montag, 30. Januar 2017

Schwierigkeiten mit der Recherche im Internet

"Als die Barry-Brüder in den 1970ern Jahren in N’Zerekore, einer Stadt im Südwesten von Guinea, geboren wurden, schrieb man Fulfulde noch mit arabischen Buchstaben. Ein eigenes Fulfulde-Alphabet gab es nicht. Arabisch wurde in der ehemaligen französischen Kolonie behelfsmäßig benutzt und war den Menschen durch das Lesen des Korans bekannt. 90 Prozent der Menschen in Guinea sind Muslime."

Jetzt sind sie schon weiter. Sie wollen erreichen, dass Google das von ihnen erfundene Fulfulde-Alphabet akzeptiert.

taz.de 29.1.17

Donnerstag, 23. Juni 2016

Interview mit Katja BUCHECKER, Expertin für Unterricht im Goethe-Institut KAMERUN

Nachbarschaft : Können Sie sich bitte unseren Lesern vorstellen ?
Ich heiße Katja Buchecker und arbeite seit eineinhalb Jahren beim Goethe-Institut als Expertin für Unterricht und bin dort vor allem für die Koordination der Deutschlehrer-Fortbildung und die Betreuung der PASCH-Schulen zuständig. Ich bin das zweite Mal in Kamerun. Davor habe ich fünf Jahre für den DAAD (Deutscher AkademischerAustausch Dienst) an der Universität Yaoundé I als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache gearbeitet. Ich habe Islamwissenschaft und Sprachlehrforschung studiert und vorher in der Türkei als Journalistik-Assistentin und in Deutschland als Lehrkraft in Integrationskursen und im BAföG-Amt in Hamburg gearbeitet.

Nachbarschaft : Wie fühlen Sie sich seit Sie hier im Goethe-Institut Jaunde als Expertin für Unterricht tätig sind ?
Zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt! Also insgesamt gut! Um es anders zu sagen: an manchen Tagen verzweifele ich angesichts der schwierigen Umstände, denen wir und unsere kamerunischen Kolleginnen und Kollegen unterworfen sind; an anderen Tagen freue ich mich angesichts der Integrität, des Ideenreichtums und der Kraft vieler Kolleginnen und Kollegen, sich trotzdem nicht unterkriegen zu lassen!

Nachbarschaft : Zur Kultur bzw. zum interkulturellen Lernen:
Was unterscheidet Ihre Tätigkeit in Kamerun von Ihren Tätigkeiten in anderen Ländern? Wie sehen Sie die Unterschiede zwischen Deutschland und Kamerun?
Sie unterscheidet sich vor allem thematisch. In der Türkei war ich journalistisch tätig und befand mich in einem Land, das von sehr starken politischen, wirtschaftlichen und sozialen Erschütterungen und Auseinandersetzungen betroffen war und ist. Verglichen mit der Türkei herrscht in Kamerun Stillstand. Das ermöglicht einerseits ein ruhigeres, sichereres Arbeiten und ein anderes Maß an Kontinuität. Andererseits besteht bei fehlender Auseinandersetzung leicht die Gefahr, Dinge unreflektiert zu wiederholen und mehr an der Fassade als am Inhalt zu arbeiten.

Nachbarschaft : Zum Deutschlernen und Deutschlehren im Allgemeinen:
Weshalb werden Deutschlehrer privater Schulen nicht zu Fortbildungen nach Deutschland eingeladen?
Zwischen dem Goethe-Institut und dem Sekundarschulministerium gibt es eine Abmachung, die besagt, dass nur Lehrerinnen und Lehrer für Fortbildungen in Deutschland zugelassen sind, die erstens einen ENS-Abschluss haben und zweitens beim Ministerium als Lehrer/innen immatrikuliert sind. Zu den 25-30 Fortbildungen, die wir jedes Jahr landesweit in Kamerun anbieten, sind aber alle Deutschlehrerinnen und –lehrer herzlich eingeladen, egal, ob sie an staatlichen oder privaten Schulen arbeiten. Die Termine der Fortbildung veröffentlichen wir auf unserer Webseite und Lehrerinnen und Lehrer, die uns ihre Email-Adresse mitgeteilt haben, informieren wir auch per Mail, wenn in ihrer Region eine Fortbildung stattfindet.

Nachbarschaft :Warum sollte man in Kamerun Deutsch lernen? Wie lässt sich erklären, dass seit einigen Jahren die kamerunischen Schüler deutlich weniger an Deutsch als an Spanisch interessiert sind?
Eine Fremdsprache zu lernen ist immer eine Bereicherung, egal, um welche Sprache es sich handelt. Jede Sprache hat ihren eigenen, unvergleichlichen Reichtum, ihre Ausdrücke und Redewendungen, die in einer anderen Sprache nicht mit dieser Präzision oder einer vergleichbaren Emotion wiedergegeben werden können.
Spanisch ist bei den Schülerinnen und Schülern vor allem aus dem Grund beliebter, weil es als leichtere Sprache gilt und auch objektiv gesehen für frankophone Lerner einfacher zu erlernen ist. Deutsch hat eine andere Struktur, aber genau das macht es interessant. Wer immer nur einander verwandte Sprachen lernt, wird das erhellende Gefühl nie erleben, wie es ist, Gedanken in ganz anderen Strukturen und mit ganz anderen Bildern auszudrücken zu können.

Nachbarschaft :Wie ist Ihrer Meinung nach die beste Methode Deutsch zu lernen und so die Deutschlernenden für das Fach zu motivieren?
Die beste Methode, eine Sprache zu lernen, ist meiner Meinung nach, sie anzuwenden. Deutsch wird oft so vermittelt, als handle es sich um eine tote Sprache, als bestünde der Zweck sie zu lernen darin, alle ihre kniffligen Grammatikregeln auswendig herbeten zu können und bloß ja keinen Fehler zu machen. Lehrerinnen und Lehrer sollten Schülerinnen und Schüler motivieren, mit der Sprache zu spielen und mit ihr zu experimentieren und sie sollten ihnen vor allem die Angst vor „Fehlern“ nehmen. Fehler gehören zum Erwerbsprozess, man sollte keine Angst vor ihnen haben!
Inzwischen gibt es auch sehr viele Möglichkeiten, Deutsch autonom zu lernen. Das Goethe-Institut bietet viele interaktive Lernmöglichkeiten an, von der Vokabel-App über Videos zum Alltagsleben in Deutschland bis zu interaktiven Detektivspielen, die man sich auf ein Smartphone runterladen kann. Besonders interessant finde ich das Angebot:“African-German Phrasebook“, wo man sich Redewendungen in 50 afrikanischen Sprachen auf das Smart-Phone herunterladen kann (www.goethe.de/agpb)

Nachbarschaft : Zur Arbeit im Goethe-Institut:
Was sind die Aufgaben des Goethe-Instituts in Kamerun? Mit wem arbeiten Sie dort zusammen?
Das Goethe-Institut fördert die deutsche Sprache und die kulturelle Zusammenarbeit mit Kamerun und hat die Aufgabe, durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben ein aktuelles Deutschland-Bild zu vermitteln. Was die Förderung der deutschen Sprache in Kamerun betrifft, so arbeiten wir mit dem kamerunischen Sekundarschulministerium, den Deutschlehrerverbänden, aktiven Vereinen, privaten Sprachschulen und auch mit Schul- und Studierenden-Initiativen zusammen.

Nachbarschaft : Gibt es ein Alleinstellungsmerkmal, was Kamerun von den Ländern, in denen Sie bisher gearbeitet haben, unterscheidet ?
Deutsch spielt in Kamerun eine viel stärkere Rolle als in den anderen Ländern, in denen ich gearbeitet oder die ich besucht habe. Es gibt in Kamerun viele sehr engagierte Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer und auch viele Schülerinnen und Schüler, die tolle Projekte anstoßen, z.B. das Deutschforum in Bertoua dieses Jahr, an dem mehr als 700 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben. Das ist wirklich einmalig an Kamerun.

Nachbarschaft : Wenn eine Fee Ihnen drei Wünsche für Kamerun gewähren könnte , was würden Sie dem Land wünschen ?
Meiner Meinung nach war es noch nie ein guter Rat, sich auf übernatürliche Kräfte zu verlassen. Aber …
  1. Gorillas nach Nkol Ndengui (Gorillaberg)
  2. Elefanten nach Olezoa (Fluss der Elefanten)
  3. Nicht nur für Kamerun: Eine Welt, in der es, um es mit Bertold Brechts Worten zu sagen „nicht mehr zweierlei Menschen gibt“, in der es also nicht möglich ist, dass 1 % der Menschen genauso viel besitzt wie der Rest der Menschheit zusammengenommen!
Nachbarschaft : Gibt es etwas, was Sie in Kamerun kennengelernt haben und was Sie gern mit nach Deutschland nehmen würden? Ein besonderes Essen, ein Kleidungsstück oder einen Kunstgegenstand oder noch etwas anderes?
Ja, Ndolé, Piment, Kochbananen, Mangos und Corosol!

Nachbarschaft : Was halten Sie von der online Produktion im Allgemeinen und vom Blog „Nachbarschaft“ im Besonderen ? Wie sehen Sie die Zukunft der digitalen Medien für Afrika und die ganze Welt ?
Digitale Medien spielen eine wichtige Rolle, denn man kann sich mit ihnen schnell zeit- und ortsunabhängig austauschen. Menschen, die sich früher niemals hätten begegnen können, haben durch sie die Möglichkeit zum kontinuierlichen Austausch, wie ja auch ihr Blog beweist. Die Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass man Zugang zu ihnen hat und ihre Benutzung erschwinglich ist. Digitale Medien können immens nützlich sein, aber auch zeitfressende Verdummungsmaschinen. Das Problem mit ihnen ist, dass man in der Lage sein muss, sich aus dem riesigen ungefilterten Material das Nützliche heraussuchen zu können.


Die Fragen stellten William CHANTCHO und Walter BÖHME

Dienstag, 2. August 2011

Exklusivinterview mit S.E. Reinhard BUCHHOLZ , Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Kamerun

Nachbarschaft : Ihre Exzellenz, wie fühlen Sie sich in Kamerun seit Sie hier als Botschafter tätig sind?
Antwort: Ich bin nun seit einem Jahr deutscher Botschafter in Kamerun. Den Posten hatte ich mir ausgewählt. Diese Wahl bereue ich nicht.

Nachbarschaft : A propos deutsche Tätigkeiten in Kamerun:
Können Sie für unsere Leser erläutern, welche Arbeitsschwerpunkte die deutsche Botschaft in Kamerun hat?

Wie groß ist Ihr Gestaltungsspielraum bei der Arbeit? Wie weit werden vom Auswärtigen Amt Richtlinien vorgegeben, in welchem Umfang können Sie selbst Prioritäten setzen?
Seine Exzellenz Botschafter Reinhard Buchholz und William Chantcho

Antwort: Die Botschaft deckt die gesamte Bandbreite unserer Beziehungen mit Kamerun ab: Politik, Wirtschaft, entwicklungspolitische Zusammenarbeit, Kultur. Sie versucht, den Herausforderungen in all diesen Bereichen gerecht zu werden. Da die Schwerpunkte innerhalb der Bereiche nicht fest sind, sondern sich immer verschieben, müssen wir flexibel reagieren.
Zum Beispiel im Kulturbereich: in diesem Jahr feiern wir „50 Jahre Goethe Institut in Kamerun“; das ist in diesem Jahr ein Schwerpunkt, wobei wir natürlich andere wichtige Bereiche unserer kulturellen Zusammenarbeit nicht vernachlässigen, wie zum Beispiel die Hochschulpartnerschaften, die Stipendienprogramme, oder die Förderung der deutschen Sprache. Oder im Bereich der Wirtschaft: seit einem Jahr stellen wir ein steigendes Interesse der deutschen Unternehmen an Kamerun fest; darauf haben wir reagiert mit einem verstärkten Angebot an Beratung und politischer Begleitung der Investitionsvorhaben.
Solange sich die Aktivitäten der Botschaft im Rahmen der politischen Vorgaben der deutschen Regierung halten, hat die Botschaft einen recht weiten Gestaltungsspielraum. Das muss auch so sein, denn die Beziehungen zwischen unseren Ländern sind sehr lebendig. Wenn wir uns immer erst in Deutschland rückversichern müssten, könnten wir nicht zu ihrer Dynamik beitragen, sondern wären ein Bremsklotz.

Nachbarschaft : Zum Gebiet deutsch-kamerunische Beziehungen:

Hat sich das Verhältnis zwischen Deutschland und Kamerun seit der Unabhängigkeit im Jahre 1960 verändert?
Sind die Beziehungen zwischen den europäischen Staaten und afrikanischen Staaten national oder eher europäisch geprägt?

Antwort: Natürlich hat sich das Verhältnis zwischen unseren Ländern in den letzten 50 Jahren sehr verändert. Das Kamerun von heute hat nur noch wenig gemeinsam mit dem Kamerun von 1960, und das gleiche trifft auf Deutschland, auf Zentralafrika, auf den afrikanischen Kontinent und natürlich die ganze Welt zu. Lange Zeit war es ein Verhältnis zwischen dem Geber Deutschland und dem Nehmer Kamerun. Wir Deutsche nehmen zur Kenntnis, dass dies nicht mehr den Gegebenheiten in der jetzigen Welt entspricht. Deswegen haben wir in unserer Afrika-Strategie (die erst vor kurzem von der Bundesregierung beschlossen wurde) festgelegt, dass wir mit den afrikanischen Staaten und damit auch mit Kamerun ein Verhältnis „unter Gleichen“, oder mit anderen Worten: „auf gleicher Augenhöhe“ anstreben. Wir suchen in Kamerun einen gleichberechtigten Partner.

Zu den Veränderungen in den letzten 50 Jahren gehört auch die Bildung der Europäischen Union. Immer mehr Zuständigkeiten sind an die Union übergegangen. Die Mitglieder der Europäischen Union arbeiten auch in ihren Beziehungen mit den afrikanischen Staaten eng zusammen. Dadurch, dass Mitgliedstaaten die europäische Politik mitbestimmen, gibt es nur in Nuancen Unterschiede zwischen der Afrika-Politik der EU und der ihrer Mitglieder.


Nachbarschaft : Was die Schwierigkeiten bei der Durchführung Ihrer Arbeit in Kamerun angeht:

Sie wollen ein förderliches Verhältnis zwischen Deutschland und Kamerun herstellen und sich gewiss nicht in die inneren Affären Kameruns einmischen. Dennoch besteht ein legitimes Interesse der internationalen Staatengemeinschaft an der Wahrung der Menschenrechte in allen Staaten. Dieser Zielkonflikt findet gegenwärtig angesichts der „ gemeinsamen Kabinettsitzung“ der chinesischen und der deutschen Regierung das besondere Interesse der Öffentlichkeit.
Wie gehen Sie mit diesem Zielkonflikt im Verhältnis mit Kamerun um?

Hat sich die deutsche Politik gegenüber afrikanischen Staaten seit dem „ Arabischen Frühling “ verändert?

Antwort: Deutschland wie Kamerun haben viele internationale Abkommen über die Wahrung der Menschenrechte, auch der politischen und demokratischen Rechte unterzeichnet; außerdem haben sie in der Präambel mit den anderen Unterzeichnerstaaten des Cotonou-Abkommens aus Europa, Afrika, dem Pazifik und der Karibik erklärt: „Un environnement politique garantissant la paix, la sécurité et la stabilité, le respect des droits de l'homme, des principes démocratiques et de l'État de droit et la bonne gestion des affaires publiques, fait partie intégrante du développement à long terme; reconnaissant que la responsabilité première de la mise en place d'un tel environnement relève des pays concernés.“. Für mich gibt es daher keinen Zielkonflikt. Wir halten uns an die Verträge, und gehen davon aus, dass es die anderen Partner auch tun.
Im übrigen hat sich die deutsche Politik gegenüber afrikanischen Staaten im letzten Jahr nicht grundsätzlich verändert.

Nachbarschaft : Was halten Sie von dem Versuch, ein internationales afrikanisches Online-Magazin zu gründen?

Antwort: Ich begrüße dieses Projekt sehr aus zwei Gründen:
Zum einen wegen der Bedeutung des Internets für die Zukunft Afrikas. Viele afrikanische Länder fördern die Verbreitung des Internets. Inzwischen hat sich in Afrika wohl allgemein die Erkenntnis durchgesetzt, dass gerade für Afrika das Internet eine große Chance bedeutet, den Entwicklungsrückstand nicht noch größer werden zu lassen und möglichst aufzuholen.
Zum zweiten sind Informationen über Ereignisse und Entwicklungen in einem Land, aber auch in anderen Ländern der Region oder des Kontinents von großer Wichtigkeit für die Entwicklung der Demokratie: nur ein informierter Bürger kann zum Fortschritt seines Landes beitragen. Vorher sind die Bemühungen um Verbreitung von Fakten und Meinungen über Grenzen hinweg an den Kosten gescheitert: es war einfach zu teuer, ein gedrucktes Magazin in mehreren Ländern auf den Markt zu bringen. Mit Hilfe des Internets ist es nun möglich, das zu erträglichen Kosten zu tun. Daher wünsche ich dem Magazin „Nachbarschaft“ eine zahlreiche Leserschaft.

Nachbarschaft : Was ist Ihr kamerunisches Lieblingsgericht? Was würden Sie gern am Ende Ihres Aufenthalts nach Deutschland mitnehmen? Nur Essen und Rezepte oder auch anderes?

Antwort: Ndole, Folon oder Okok schmecken mir sehr gut. Und gegrillten Fisch esse ich überall dort, wo es ihn gibt: im Hafen von Kribi und in den Fischgaststätten in Jaunde.
Für die Mitnahme am Ende einer Zeit in einem Land ist aber Anderes viel wichtiger: das sind die Erinnerungen an die Menschen und ihre Kultur. Ich freue mich, dass ich mit einigen Kamerunern Freundschaft geschlossen habe: diese Freundschaften zu bewahren und zu pflegen wird mir nach meiner Ausreise ein besonderes Anliegen sein.

Ihre Exzellenz wir danken Ihnen sehr für das Gespräch.
Die Fragen stellten William CHANTCHO und Walter BÖHME

Montag, 1. März 2010

Que représente internet pour moi?

Lorsqu’on rencontre quelqu’un pour la première fois, la question qui suit la salutation est généralement : “T’as Facebook?”.
Et lorsqu’on l’a, c’est le début d’une nouvelle relation avec internet: on s’échange des photos, s’envoie des messages infinis, souvent même avec quelqu’un qui n’appartient pas à notre «monde» et qui mène une vie parallèle à la réalité.
La surprise est grande quand je dis que je ne suis pas à Facebook, ni à Myspace ni à Youtube ect. Tout de suite je peux lire sur les visages des gens: “Mon Dieu, comment communique-elle avec le monde extérieur?!”
Ne vous trompez pas: Je ne vis pas dans un monde à part, avec comme seul moyen de communication les lettres. Non, internet est un facteur très important pour moi, tout mon travail scolaire repose dessus, mes contacts sociaux, tout ce dont on a besoin pour bien rimer avec notre époque.
Mais pour moi internet est un terrain auquel il faut faire beaucoup attention. Animé de bonnes intentions, on se trouve en ligne dans un monde sans frontières. Quand on vient au monde, on est nu. C’est une évidence. Comme je le disais tantôt, je n’ai rien contre internet. Bien au contraire J’y recherche des infos, des nouvelles et des réponses sur des questions diverses, je garde le contact avec des amis qui sont très loin. Voyez-vous, je bénéficie des possibilités données par internet. Exemple une musique « toxicomane » à internet me donne une impression de paradis.
Et bien sûr, je reconnais tous ces biens faits chaque fois que je suis assise devant l’ordinateur, accompagnée d’ une tasse de thé, avec la possibilité de faire mes devoirs sans être obligée d’ aller dans une bibliothèque pour des informations quelconques. Chatter avec mes amis à-travers la planète, et avec tous en même temps, je trouve cela formidable, tout comme pouvoir parler avec eux via Skype.
Mais quand même, je n’oublie jamais qu’il est trop facile de perdre le contrôle. Une photo envoyée à internet y restera une fois pour toute. On ne saura jamais qui l’a vue, qui l’a déjà copiée, qui t’a reconnu…
Je pense que utilisée raisonnablement, il n’ya aucun doute, internet nous procure beaucoup d’avantages. Mais il faut quand même garder sa distance.
Pourquoi alors permettre à tout le monde de connaître mes hobbys, mes mensurations, mes chansons préférées, mes vues politiques et religieuses, mon orientation sexuelle ? Pourquoi leur faire savoir où je vis, d’où je viens, ce que je fais et même quels sont mes plats préférés?
Ne suffit-t-il pas de montrer ces choses aux amis? Pourquoi les montrer au monde entier et devenir un échantillon d’exposition?

Ronja Pawellek, élève en 1è
Lycée « Liebfrauenschule »
Bensheim, Allemagne

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Was bedeutet für euch das Internet?

(Jugendlichenforum)

Ich besuche Internetcafés, denn dort kann ich viel entdecken. Meine Kommilitonen und ich brauchen regelmäßig Internet für Schularbeiten. Persönlich habe ich Mailpartner im Ausland und brauche Internet. Das finde ich sehr positiv. Aber man muss auch gut aufpassen, denn das Privatleben einiger Leute, wie Politiker oder Stars, gibt es nicht mehr.
(Vannessa)

Für viele Leute ist Internet ein sehr wichtiges Kommunikationsmittel heute. Als Schüler besuche ich regelmäßig Internetcafés für meine Schulforschungen. Aber Internet ist auch der schnellste Begegnungsort mit meinen Brüdern oder Freunden, die im Ausland sind. Trotzdem sind einige Webseiten gefährlich und nicht zu empfehlen.
(Jessy)

Als Studentin finde ich Internet sehr vorteilhaft in vielen Bereichen meines Lebens: Für meine Forschungen kriege ich präzise Informationen. Wenn ich verreist bin, ist Internet das schnellste Mittel, mit der Familie oder den Freunden im Kontakt zu bleiben. Mit Internet sind die Distanz und die Zeit kürzer heute.
(Drossilia)