Kampf um die Schatztruhe (Frankfurter Rundschau, 24.11.)
Schutz der Zivilbevölkerung durch unbewaffnete Drohnen der UNO (24.11.)
Oxfam warnt, 23.11.
Kampf im Ostkongo und sexuelle Gewalt, 22.11.
Dritter Kongokrieg (Wikipediaartikel zu Vorgeschichte und Zusammenhängen der gegenwärtigen Kampfhandlungen - M23)
Ist Ruanda schuld an einem Völkermord auf Raten? (FR 30.11.12)
Völkermord in Ruanda
Samstag, 24. November 2012
Freitag, 16. November 2012
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Eine Recherche über den Völkermord in Ruanda
Zunächst steht hier nur der Link zu dem Forschungsunternehmen des Historikers Rémi Korman.
Wenn es allgemeineres Interesse finden sollte, kann auch hier im Blog etwas darauf eingegangen werden.
Ein Ausschnitt zur Schwierigkeit, Dokumente über die juristische Behandlung des Völkermordes zu gewinnen:
Wenn es allgemeineres Interesse finden sollte, kann auch hier im Blog etwas darauf eingegangen werden.
Ein Ausschnitt zur Schwierigkeit, Dokumente über die juristische Behandlung des Völkermordes zu gewinnen:
Après 1994, la question des jugements du génocide est devenue au Rwanda un véritable enjeu. Le système judiciaire était alors anéanti et il était très difficile de trouver des juristes, des avocats etc.Völkermord in Ruanda (Wikipediaartikel)
En raison de ces grandes faiblesses, mais aussi en raison du choix de mettre en place les juridictions Gacaca à partir de 1998, de nombreux projets de documentation juridique se mirent en place. On trouve ainsi au Rwanda plusieurs centres de documentation juridique. http://rwanda.hypotheses.org/133
Sonntag, 30. September 2012
Bouba-Ndijida-Nationalpark in Gefahr
Der Bouba-Ndijida-Nationalpark in Kamerun ist in Gefahr.
Wilderer haben von Januar bis März etwa 200 Elefanten getötet. Manche Schätzungen reichen sogar an 600 heran.
In Bereichen, wo viele Touristen verkehren, kommt es zum Glück seltener zu illegalen Jagden.
(mehr dazu in Spiegel online)
Wilderer haben von Januar bis März etwa 200 Elefanten getötet. Manche Schätzungen reichen sogar an 600 heran.
In Bereichen, wo viele Touristen verkehren, kommt es zum Glück seltener zu illegalen Jagden.
(mehr dazu in Spiegel online)
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Samstag, 8. September 2012
Schulbesuch und Schulbuchmangel
33 Millionen Kinder in Afrika gehen nicht zur Grundschule, 156 Millionen Erwachsene bestreiten ihr Leben als Analphabeten.
Dabei verbrannte ein südafrikanischer Beamter in großem Stil Schulbücher.
(mehr zum Weltbildungstag)
Dabei verbrannte ein südafrikanischer Beamter in großem Stil Schulbücher.
(mehr zum Weltbildungstag)
Sonntag, 5. August 2012
Migration innerhalb Afrikas
Wenn der Kameruner Bernard Doungmo (42), Taxifahrer in Gabuns Hauptstadt Libreville, die Bilder der in Marokko gescheiterten Immigranten im Fernsehen sieht, überfallen ihn Trauer und Mitleid aber auch gleichzeitig Unverständnis. „Wieso“, fragt er, „sparen diese armen Menschen Tausende von Euros, um sich auf den Weg in solch ein ungewisses Schicksal zu machen? Mit dem gleichen Betrag kann man sich in Afrika eine Existenz aufbauen, vielleicht nicht unbedingt in seinem Heimatland, aber doch auf dem Kontinent“. Er weiß, wovon er spricht … (mehr dazu)
Aktuelle Nachrichten:
deutsch:
Der Standard
TAZ
Spiegel
Die Zeit
englisch:
Africa live online
All Africa
IOL News
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Dienstag, 3. Juli 2012
Zerbricht Mali?
Die Einheit Malis ist gefährdet, Putsch gegen Amani Toumani Touré, die Verbündeten der Tuareg zerstören deren Heiligtümer, das Weltkulturerbe der UNESCO in Timbuktu.
Eine beunruhigende und sehr unübersichtliche Situation.
Dazu die Wikipedia (Artikel Mali nach Stand vom 3.7.):
"Am 21. März 2012 fand in Mali ein Militärputsch statt. Der Sprecher der Putschisten Amadou Konaré begründete den Staatsstreich mit der Unfähigkeit des Präsidenten, den seit Mitte Januar 2012 andauernden Aufstand der Tuareg-Rebellen der Nationalen Bewegung für die Befreiung des Azawad (MNLA) in der Region Azawad im Norden des Landes unter Kontrolle zu bekommen. Als Anführer der Putschisten gilt der Hauptmann der Streitkräfte Malis Amadou Sanogo. Nach der Einnahme des Präsidentenpalastes in Bamako erklärten die Putschisten die Regierung für gestürzt. Die Verfassung wurde außer Kraft gesetzt, die für April angesetzte Präsidentschaftswahl abgesetzt und alle bisherigen staatlichen Institutionen für aufgelöst erklärt. Mehrere Minister wurden festgenommen. Präsident Amadou Toumani Touré wurde für abgesetzt erklärt, es gelang ihm zusammen mit loyalen Soldaten die Flucht.
Der UN-Sicherheitsrat, die Afrikanische Union und die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton verurteilten den Staatsstreich und belegten die Militärjunta mit Sanktionen; die EU-Kommission kündigte an, ihre Entwicklungshilfe für Mali vorübergehend einzustellen. Am 1. April 2012 kündigte Sanogo an, die Verfassung wieder in Kraft zu setzen und "freie, offene und demokratische Wahlen" zu ermöglichen. Am 6. April 2012 stimmte Sanogo einem Rahmenabkommen mit der Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) zur Machtübergabe an eine zivile Regierung zu. Der malische Parlamentspräsident Dioncounda Traoré soll eine Übergangspräsidentschaft übernehmen und innerhalb von 40 Tagen Neuwahlen organisieren, die ECOWAS beendet im Gegenzug ihre Sanktionen. Um diesen Schritt zu ermöglichen, gab am 8. April auch der vormalige Präsident Touré offiziell seinen Rücktritt bekannt.
Unterdessen nahmen die Tuareg-Rebellen der MNLA im Norden des Landes alle Städte der Region Azawad ein und erklärten am 6. April 2012 die einseitige Unabhängigkeit des Azawad."
Mehr dazu von Tom Schimmeck in der Frankfurter Rundschau vom 3.7.12
Malische Flüchtlinge extrem gefährdet (Ärzte ohne Grenzen, 26.6.12)
Länder der westlichen Sahelzone von Heuschreckenschwärmen bedroht, denn aufgrund der Kämpfe in Libyen und Mali fiel dort die Bekämpfung der Heuschrecken aus. (entwicklungspolitik online, 3.7.12) "Mali war schon länger instabil." (Interview mit Paul Mben)
Nachtrag 12.7.:
Islamisten erobern Nord-Mali.
Eine beunruhigende und sehr unübersichtliche Situation.
Dazu die Wikipedia (Artikel Mali nach Stand vom 3.7.):
"Am 21. März 2012 fand in Mali ein Militärputsch statt. Der Sprecher der Putschisten Amadou Konaré begründete den Staatsstreich mit der Unfähigkeit des Präsidenten, den seit Mitte Januar 2012 andauernden Aufstand der Tuareg-Rebellen der Nationalen Bewegung für die Befreiung des Azawad (MNLA) in der Region Azawad im Norden des Landes unter Kontrolle zu bekommen. Als Anführer der Putschisten gilt der Hauptmann der Streitkräfte Malis Amadou Sanogo. Nach der Einnahme des Präsidentenpalastes in Bamako erklärten die Putschisten die Regierung für gestürzt. Die Verfassung wurde außer Kraft gesetzt, die für April angesetzte Präsidentschaftswahl abgesetzt und alle bisherigen staatlichen Institutionen für aufgelöst erklärt. Mehrere Minister wurden festgenommen. Präsident Amadou Toumani Touré wurde für abgesetzt erklärt, es gelang ihm zusammen mit loyalen Soldaten die Flucht.
Der UN-Sicherheitsrat, die Afrikanische Union und die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton verurteilten den Staatsstreich und belegten die Militärjunta mit Sanktionen; die EU-Kommission kündigte an, ihre Entwicklungshilfe für Mali vorübergehend einzustellen. Am 1. April 2012 kündigte Sanogo an, die Verfassung wieder in Kraft zu setzen und "freie, offene und demokratische Wahlen" zu ermöglichen. Am 6. April 2012 stimmte Sanogo einem Rahmenabkommen mit der Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) zur Machtübergabe an eine zivile Regierung zu. Der malische Parlamentspräsident Dioncounda Traoré soll eine Übergangspräsidentschaft übernehmen und innerhalb von 40 Tagen Neuwahlen organisieren, die ECOWAS beendet im Gegenzug ihre Sanktionen. Um diesen Schritt zu ermöglichen, gab am 8. April auch der vormalige Präsident Touré offiziell seinen Rücktritt bekannt.
Unterdessen nahmen die Tuareg-Rebellen der MNLA im Norden des Landes alle Städte der Region Azawad ein und erklärten am 6. April 2012 die einseitige Unabhängigkeit des Azawad."
Mehr dazu von Tom Schimmeck in der Frankfurter Rundschau vom 3.7.12
Malische Flüchtlinge extrem gefährdet (Ärzte ohne Grenzen, 26.6.12)
Länder der westlichen Sahelzone von Heuschreckenschwärmen bedroht, denn aufgrund der Kämpfe in Libyen und Mali fiel dort die Bekämpfung der Heuschrecken aus. (entwicklungspolitik online, 3.7.12) "Mali war schon länger instabil." (Interview mit Paul Mben)
Nachtrag 12.7.:
Islamisten erobern Nord-Mali.
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Weltkulturerbe der UNESCO
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