Der Bouba-Ndijida-Nationalpark in Kamerun ist in Gefahr.
Wilderer haben von Januar bis März etwa 200 Elefanten getötet. Manche Schätzungen reichen sogar an 600 heran.
In Bereichen, wo viele Touristen verkehren, kommt es zum Glück seltener zu illegalen Jagden.
(mehr dazu in Spiegel online)
Sonntag, 30. September 2012
Samstag, 8. September 2012
Schulbesuch und Schulbuchmangel
33 Millionen Kinder in Afrika gehen nicht zur Grundschule, 156 Millionen Erwachsene bestreiten ihr Leben als Analphabeten.
Dabei verbrannte ein südafrikanischer Beamter in großem Stil Schulbücher.
(mehr zum Weltbildungstag)
Dabei verbrannte ein südafrikanischer Beamter in großem Stil Schulbücher.
(mehr zum Weltbildungstag)
Sonntag, 5. August 2012
Migration innerhalb Afrikas
Wenn der Kameruner Bernard Doungmo (42), Taxifahrer in Gabuns Hauptstadt Libreville, die Bilder der in Marokko gescheiterten Immigranten im Fernsehen sieht, überfallen ihn Trauer und Mitleid aber auch gleichzeitig Unverständnis. „Wieso“, fragt er, „sparen diese armen Menschen Tausende von Euros, um sich auf den Weg in solch ein ungewisses Schicksal zu machen? Mit dem gleichen Betrag kann man sich in Afrika eine Existenz aufbauen, vielleicht nicht unbedingt in seinem Heimatland, aber doch auf dem Kontinent“. Er weiß, wovon er spricht … (mehr dazu)
Aktuelle Nachrichten:
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Dienstag, 3. Juli 2012
Zerbricht Mali?
Die Einheit Malis ist gefährdet, Putsch gegen Amani Toumani Touré, die Verbündeten der Tuareg zerstören deren Heiligtümer, das Weltkulturerbe der UNESCO in Timbuktu.
Eine beunruhigende und sehr unübersichtliche Situation.
Dazu die Wikipedia (Artikel Mali nach Stand vom 3.7.):
"Am 21. März 2012 fand in Mali ein Militärputsch statt. Der Sprecher der Putschisten Amadou Konaré begründete den Staatsstreich mit der Unfähigkeit des Präsidenten, den seit Mitte Januar 2012 andauernden Aufstand der Tuareg-Rebellen der Nationalen Bewegung für die Befreiung des Azawad (MNLA) in der Region Azawad im Norden des Landes unter Kontrolle zu bekommen. Als Anführer der Putschisten gilt der Hauptmann der Streitkräfte Malis Amadou Sanogo. Nach der Einnahme des Präsidentenpalastes in Bamako erklärten die Putschisten die Regierung für gestürzt. Die Verfassung wurde außer Kraft gesetzt, die für April angesetzte Präsidentschaftswahl abgesetzt und alle bisherigen staatlichen Institutionen für aufgelöst erklärt. Mehrere Minister wurden festgenommen. Präsident Amadou Toumani Touré wurde für abgesetzt erklärt, es gelang ihm zusammen mit loyalen Soldaten die Flucht.
Der UN-Sicherheitsrat, die Afrikanische Union und die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton verurteilten den Staatsstreich und belegten die Militärjunta mit Sanktionen; die EU-Kommission kündigte an, ihre Entwicklungshilfe für Mali vorübergehend einzustellen. Am 1. April 2012 kündigte Sanogo an, die Verfassung wieder in Kraft zu setzen und "freie, offene und demokratische Wahlen" zu ermöglichen. Am 6. April 2012 stimmte Sanogo einem Rahmenabkommen mit der Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) zur Machtübergabe an eine zivile Regierung zu. Der malische Parlamentspräsident Dioncounda Traoré soll eine Übergangspräsidentschaft übernehmen und innerhalb von 40 Tagen Neuwahlen organisieren, die ECOWAS beendet im Gegenzug ihre Sanktionen. Um diesen Schritt zu ermöglichen, gab am 8. April auch der vormalige Präsident Touré offiziell seinen Rücktritt bekannt.
Unterdessen nahmen die Tuareg-Rebellen der MNLA im Norden des Landes alle Städte der Region Azawad ein und erklärten am 6. April 2012 die einseitige Unabhängigkeit des Azawad."
Mehr dazu von Tom Schimmeck in der Frankfurter Rundschau vom 3.7.12
Malische Flüchtlinge extrem gefährdet (Ärzte ohne Grenzen, 26.6.12)
Länder der westlichen Sahelzone von Heuschreckenschwärmen bedroht, denn aufgrund der Kämpfe in Libyen und Mali fiel dort die Bekämpfung der Heuschrecken aus. (entwicklungspolitik online, 3.7.12) "Mali war schon länger instabil." (Interview mit Paul Mben)
Nachtrag 12.7.:
Islamisten erobern Nord-Mali.
Eine beunruhigende und sehr unübersichtliche Situation.
Dazu die Wikipedia (Artikel Mali nach Stand vom 3.7.):
"Am 21. März 2012 fand in Mali ein Militärputsch statt. Der Sprecher der Putschisten Amadou Konaré begründete den Staatsstreich mit der Unfähigkeit des Präsidenten, den seit Mitte Januar 2012 andauernden Aufstand der Tuareg-Rebellen der Nationalen Bewegung für die Befreiung des Azawad (MNLA) in der Region Azawad im Norden des Landes unter Kontrolle zu bekommen. Als Anführer der Putschisten gilt der Hauptmann der Streitkräfte Malis Amadou Sanogo. Nach der Einnahme des Präsidentenpalastes in Bamako erklärten die Putschisten die Regierung für gestürzt. Die Verfassung wurde außer Kraft gesetzt, die für April angesetzte Präsidentschaftswahl abgesetzt und alle bisherigen staatlichen Institutionen für aufgelöst erklärt. Mehrere Minister wurden festgenommen. Präsident Amadou Toumani Touré wurde für abgesetzt erklärt, es gelang ihm zusammen mit loyalen Soldaten die Flucht.
Der UN-Sicherheitsrat, die Afrikanische Union und die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton verurteilten den Staatsstreich und belegten die Militärjunta mit Sanktionen; die EU-Kommission kündigte an, ihre Entwicklungshilfe für Mali vorübergehend einzustellen. Am 1. April 2012 kündigte Sanogo an, die Verfassung wieder in Kraft zu setzen und "freie, offene und demokratische Wahlen" zu ermöglichen. Am 6. April 2012 stimmte Sanogo einem Rahmenabkommen mit der Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) zur Machtübergabe an eine zivile Regierung zu. Der malische Parlamentspräsident Dioncounda Traoré soll eine Übergangspräsidentschaft übernehmen und innerhalb von 40 Tagen Neuwahlen organisieren, die ECOWAS beendet im Gegenzug ihre Sanktionen. Um diesen Schritt zu ermöglichen, gab am 8. April auch der vormalige Präsident Touré offiziell seinen Rücktritt bekannt.
Unterdessen nahmen die Tuareg-Rebellen der MNLA im Norden des Landes alle Städte der Region Azawad ein und erklärten am 6. April 2012 die einseitige Unabhängigkeit des Azawad."
Mehr dazu von Tom Schimmeck in der Frankfurter Rundschau vom 3.7.12
Malische Flüchtlinge extrem gefährdet (Ärzte ohne Grenzen, 26.6.12)
Länder der westlichen Sahelzone von Heuschreckenschwärmen bedroht, denn aufgrund der Kämpfe in Libyen und Mali fiel dort die Bekämpfung der Heuschrecken aus. (entwicklungspolitik online, 3.7.12) "Mali war schon länger instabil." (Interview mit Paul Mben)
Nachtrag 12.7.:
Islamisten erobern Nord-Mali.
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Dienstag, 29. Mai 2012
Immigration in Deutschland
Mein Name ist Eddy, und ich komme ursprünglich aus Albanien. Meine Großeltern sind mit ihren Kindern wegen des Krieges von dort weggegangen und leben seit über 20 Jahren hier in Deutschland.
Es ist für sie aber nicht leicht hier in Deutschland. Sie haben ihr Visum immer nur eine bestimmte Zeit lang und müssen es dann nach Ablauf dieser Zeit verlängern. Sonst werden sie nach Albanien zurück geschickt.
Ich finde es schrecklich, dass es so was gibt; denn mein Opa und meine Oma leben schon seit über 20 Jahren in Deutschland und haben auch immer fleißig gearbeitet. Ich finde, man sollte Ausländern, die schon über 20 Jahre in Deutschland leben, schon ein unbefristetes Visum geben, wenn sie noch nie Probleme gemacht haben.
Meine Eltern haben ein unbefristetes Visum, weil sie arbeiten, meine Tanten haben eins, weil sie deutsche Männer geheiratet haben.
Meine Onkel haben, weil sie eine gute Position in der Firma, in der sie arbeiten, haben, es sogar geschafft, deutsche Pässe zu erhalten. Und ich habe, weil ich noch zur Schule gehe und meine Eltern auch eins haben, automatisch eins bekommen.
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Ein bisschen Statistik zu diesem Blog
Die Zeitschrift "Nachbarschaft. Internationales Kulturaustauschmagazin" gibt es schon lange. Gegenwärtig leidet sie aber darunter, dass der Herausgeber seit einer schweren Erkrankung noch nicht wieder aktiv ist und die wichtigsten Mitarbeiter mit anderer Arbeit überlastet sind.
Dafür gibt es aber seit September 2009 auch dieses Blog (Weblog, Internettagebuch) und es wird auch unabhängig von der Zeitschrift weiter gelesen.
Die beliebtesten Beiträge des Blogs sind:
Es gibt noch viele Mauern abzubauen
seit 11.12.2009 700 Seitenaufrufe
Du bist mein Bruder, Du bist meine Schwester
seit 20.04.2010 396 Seitenaufrufe
Bauten aus der NS-Zeit – Wie damit heute umgehen?
seit 16.07.2010 364 Seitenaufrufe
Politik und Wahlen in Elfenbeinküste, Gabun und Kamerun
seit 03.05.2011 200 Seitenaufrufe
Online – Plattform für Deutschlehrer und Germanisten
seit 09.01.2011 154 Seitenaufrufe
Das Blog insgesamt ist weit über 8000 mal aufgerufen worden.
Übrigens ist ein neuer Mitarbeiter gewonnen worden, der sich bald hier melden wird.
Dafür gibt es aber seit September 2009 auch dieses Blog (Weblog, Internettagebuch) und es wird auch unabhängig von der Zeitschrift weiter gelesen.
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Es gibt noch viele Mauern abzubauen
seit 11.12.2009 700 Seitenaufrufe
Du bist mein Bruder, Du bist meine Schwester
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Bauten aus der NS-Zeit – Wie damit heute umgehen?
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Politik und Wahlen in Elfenbeinküste, Gabun und Kamerun
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Online – Plattform für Deutschlehrer und Germanisten
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Übrigens ist ein neuer Mitarbeiter gewonnen worden, der sich bald hier melden wird.
Samstag, 5. Mai 2012
Sind afrikanische Ethnien von Europäern erfunden worden?
"Europäer glaubten, dass Afrikaner Stämmen angehörten; Afrikaner gründeten Stämme, um dazuzugehören" - so fasst der Historiker John Iliffe ein Stück afrikanischer Kolonialgeschichte des 19. Jahrhunderts zusammen.YILMAZ GÜLÜM berichtet unter anderem, dass nach der Darstellung des Historikers Gerard Prunier die Belgier in Ruanda die sozialen Gruppen Stämmen zugeordnet hätten, um so die Herrschaft der damaligen Oberschicht dauerhaft zu sichern.
Eine ausführlichere Darstellung dazu findet sich in der österreichischen Zeitung "Standard" unter dem Titel: Das Märchen der Migranten-Communitys. Das sind bisher nur Hypothesen einzelner Wissenschaftler. Interessant sind sie aber allemal.
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